{"id":4738,"date":"2021-09-15T21:25:33","date_gmt":"2021-09-15T19:25:33","guid":{"rendered":"https:\/\/chartreux.org\/moines\/?page_id=4738"},"modified":"2025-07-27T11:13:38","modified_gmt":"2025-07-27T09:13:38","slug":"einkehrtage","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/chartreux.org\/moines\/de\/ressourcen\/einkehrtage\/","title":{"rendered":"Aufenthalte im Kloster"},"content":{"rendered":"\n<p>Nur eventuelle Kandidaten f\u00fcr das Kart\u00e4userleben k\u00f6nnen einen Aufenthalt im Kloster machen, nach vorhergehender Absprache mit dem Novizenmeister des Klosters (siehe untenstehende Details).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Exerzitien\/Einkehrtage<\/h3>\n\n\n\n<p>Unsere Berufung zur Einsamkeit erlaubt es uns nicht, im Kloster jemanden aufzunehmen, der nur eine Zeit der geistlichen Besinnung sucht. Doch es besteht neuerdings die M\u00f6glichkeit, Exerzitien bzw. Einkehrtage im Geiste des heiligen Bruno zu machen, im Rahmen des Kart\u00e4userlebens..<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Maison St Bruno (ehemalige Kartause von S\u00e9lignac, Frankreich)<\/h4>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/chartreux.org\/moines\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/FullSizeRender_4-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3558\" style=\"width:279px;height:279px\" srcset=\"https:\/\/chartreux.org\/moines\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/FullSizeRender_4-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/chartreux.org\/moines\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/FullSizeRender_4-300x300.jpg 300w, https:\/\/chartreux.org\/moines\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/FullSizeRender_4-150x150.jpg 150w, https:\/\/chartreux.org\/moines\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/FullSizeRender_4-768x768.jpg 768w, https:\/\/chartreux.org\/moines\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/FullSizeRender_4.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Einige werden es wohl als ein Zeichen der Vorsehung Gottes betrachten, ja sogar als eine gewisse Gnade und ein Augenzwinkern des heiligen Bruno zu seinen Freunden in der Welt, dass das Haus Sankt Bruno eingerichtet wurde. Es wird gemeinsam vom Kart\u00e4userorden und der Di\u00f6zese Belley-Ars getragen. Die Idee zu diesem Haus \u2013 ein Novum in der Geschichte der Kart\u00e4user \u2013 wurde dem Generalkapitel des Ordens im Jahre 2001 unterworfen und von diesem angenommen; es war das Jahr des <a href=\"https:\/\/chartreux.org\/de\/text\/botschaft-papst-2001.php\">neunhundertsten Todestages des heiligen Bruno<\/a> (6. Oktober 1101 &#8211; 2001).<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Haus nimmt sowohl M\u00e4nner als auch Frauen auf, die Einkehrtage\/Exerzitien in einer Kart\u00e4userzelle machen wollen. Insgesamt \u00e4hnelt der Lebensrhythmus des Hauses so sehr wie m\u00f6glich dem Leben in einer echten Kartause. F\u00fcr weitere Details, siehe die Internetseite <a href=\"http:\/\/selignac.chartreux.org\/\">http:\/\/selignac.chartreux.org<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-vimeo wp-block-embed-vimeo wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/1015410107?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"680\" height=\"383\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aufenthalte zur Berufungskl\u00e4rung<\/h3>\n\n\n\n<p>Wie bereits gesagt k\u00f6nnen wir aufgrund unserer Berufung zur Einsamkeit nur diejenigen Kandidaten zu einem Aufenthalt im Kloster empfangen, die an eine m\u00f6gliche Berufung zum Kart\u00e4userleben denken. Dennoch ist ein Mindestma\u00df an vorausgehender Kl\u00e4rung n\u00f6tig, um sicherzustellen, dass ein solcher Aufenthalt tats\u00e4chlich angebracht ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie also der M\u00f6glichkeit einer derartigen Berufung nachgehen wollen, ist es w\u00fcnschenswert, dass Sie dar\u00fcber mit Ihrem geistlichen Begleiter sprechen \u2013 sofern Sie einen solchen haben. Seine Zustimmung ist nicht zwingend notwendig \u2013 Sie sind ja stets frei \u2013, doch ist es besser, wenn dem so ist. Anschlie\u00dfend k\u00f6nnen Sie eines der H\u00e4user anschreiben und dabei versuchen, Ihre Person und Ihre Situation so gut wie m\u00f6glich darzustellen, indem sie beispielsweise Ihr Alter, Ihr Studium bzw. Berufsausbildung, Ihre famili\u00e4re und gegebenenfalls auch berufliche Situation angeben. Bitte teilen Sie uns vor allem etwas \u00fcber Ihren geistlichen Werdegang und Ihren Weg in Richtung Klosterleben mit (Seit wann haben Sie daran gedacht? Waren Sie bereits mit anderen Kl\u00f6stern in Kontakt?), und auch, was Sie zur Kartause gef\u00fchrt hat (Wie haben Sie die Kart\u00e4user kennengelernt? Aus welchen Gr\u00fcnden f\u00fchlen Sie sich vom Kart\u00e4userleben angezogen?). Wir erinnern daran, dass die Altersgrenze bei 45 Jahren liegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie Schwierigkeiten damit haben, dies in schriftlicher Form zu tun, k\u00f6nnen Sie auch einen halben Tag im Kloster verbringen, um direkt mit dem Novizenmeister zu reden. Falls Sie andere Probleme oder Schwierigkeiten haben, bitten wir Sie, uns diese mitzuteilen, damit wir sehen k\u00f6nnen, was in diesem Falle angebracht ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus w\u00fcrden wir auch gerne mit einem Priester oder Ordensmann Kontakt aufnehmen k\u00f6nnen, der Sie gut kennt und von der Ernsthaftigkeit Ihrer Absicht Zeugnis ablegen kann. Wenn Sie einen geistlichen Begleiter haben, w\u00e4re es am Besten, uns seine Kontaktdaten zu \u00fcbermitteln oder uns ein Schreiben von ihm zukommen zu lassen. Dies ist freilich nicht unerl\u00e4sslich, schlie\u00dflich hat nicht jeder einen geistlichen Begleiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn nach dieser ersten Stufe ein Aufenthalt im Kloster in Betracht zu ziehen ist, gibt es zwei M\u00f6glichkeiten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list f2j\">\n<li>Wenn Sie uns einfach nur kennenlernen m\u00f6chten, k\u00f6nnen wir Ihnen einen einw\u00f6chigen Aufenthalt anbieten. Diese Dauer ist jedoch zu kurz, um wirklich in das Kart\u00e4userleben einzutauchen und eine Entscheidung zu erm\u00f6glichen.<\/li>\n\n\n\n<li>Wenn Sie einen Aufenthalt zur Entscheidungsfindung machen wollen (d. h. um auf die Frage zu antworten: Ist das Kart\u00e4userleben \u2013 ja oder nein \u2013 meine Berufung?), m\u00fcssen etwa drei Wochen vorgesehen werden. Die Aufenthalte bei uns sind kostenlos, doch m\u00fcssen Sie die Kosten von An- und Abreise selber tragen. N\u00e4here Informationen werden Sie von dem Kloster erhalten, mit dem Sie in Kontakt stehen werden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Hier stellt sich oft die Frage: Welches Kloster w\u00e4hlen? Normalerweise raten wir den Kandidaten zu einem Haus in ihrem eigenen Kulturkreis, um die Anpassung zu erleichtern. Jede Gemeinschaft hat ihr eigenes Gepr\u00e4ge, doch wird in jedem unserer H\u00e4user das Wesentliche des Kart\u00e4userlebens auf \u00e4hnliche Weise verwirklicht. Dennoch gibt es gewisse Unterschiede: So ist etwa in einigen H\u00e4usern das gesungene Psalmengebet auf Latein (wie in La Valsainte, Marienau, La Grande Chartreuse), in anderen in der Sprache des Landes. Doch folgen alle Kl\u00f6ster derselben Regel und die Unterschiede sind letztlich nicht allzu gro\u00df. Franz\u00f6sisch, als offizielle Sprache des Ordens, wird oft auch in den H\u00e4usern au\u00dferhalb von Frankreich gesprochen oder zumindest verstanden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aufenthalte zur Berufungskl\u00e4rung f\u00fcr Kandidaten aus fernen L\u00e4ndern<\/h3>\n\n\n\n<p>Normalerweise raten wir den Kandidaten, ein Kloster innerhalb ihres eigenen Kulturkreises zu w\u00e4hlen; doch gibt es nicht in jedem Sprach- und Kulturkreis ein Kart\u00e4userkloster. Daher ist es m\u00f6glich, dass Kandidaten, die nicht Deutsch sprechen, in der deutschen Kartause Marienau aufgenommen werden; allerdings m\u00fcssen sie dann unsere Sprache lernen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Kandidaten aus fernen L\u00e4ndern (au\u00dferhalb Europas) m\u00fcssen besondere Bedingungen ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>All jene, die selbst f\u00fcr die Kosten von An- und Abreise aufkommen k\u00f6nnen, k\u00f6nnen sich ganz normal an uns wenden (wie oben beschrieben). Es gibt keine besonderen Schwierigkeiten f\u00fcr Kandidaten, die aus einem Land der Europ\u00e4ischen Union kommen. Doch brauchen alle, die au\u00dferhalb der EU beheimatet sind, ein Visum, das gelegentlich Probleme bereiten kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Von afrikanischen Kandidaten wird verlangt, dass sie zun\u00e4chst eine mindestens einj\u00e4hrige kl\u00f6sterliche Erfahrung auf ihrem Kontinent machen. Danach, und nur mit Zustimmung des dortigen Abtes, k\u00e4me eine eventuelle kartusianische Erfahrung in Betracht.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Kandidaten, die nicht dazu in der Lage sind, selbst die Reisekosten zu tragen, muss die vorausgehende Berufungskl\u00e4rung bedeutend umfassender und gr\u00fcndlicher sein. Normalerweise ist es uns nicht m\u00f6glich, die Reisekosten f\u00fcr einen Aufenthalt zu \u00fcbernehmen, zumal diese oft recht hoch sind und die meisten Aufenthalte bei uns nicht in einen Klostereintritt m\u00fcnden \u2013 denn nur wenige der Kandidaten, die einige Zeit bei uns verbringen, treten auch tats\u00e4chlich ins Postulat ein. Nichtsdestoweniger kann eine L\u00f6sung gefunden werden, wenn der Kandidat besonders geeignet zu sein scheint.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir k\u00f6nnen es so zusammenfassen:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list f2j\">\n<li>\u00dcbernahme der Reisekosten.<\/li>\n\n\n\n<li>Hilfe bei der Erlangung eines Visums. Die notwendigen Schritte k\u00f6nnen allerdings viel Zeit erfordern.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nur eventuelle Kandidaten f\u00fcr das Kart\u00e4userleben k\u00f6nnen einen Aufenthalt im Kloster machen, nach vorhergehender Absprache mit [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":4896,"menu_order":2,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"template-full-width.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-4738","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/chartreux.org\/moines\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4738","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/chartreux.org\/moines\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/chartreux.org\/moines\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chartreux.org\/moines\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chartreux.org\/moines\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4738"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/chartreux.org\/moines\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4738\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7223,"href":"https:\/\/chartreux.org\/moines\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4738\/revisions\/7223"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chartreux.org\/moines\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4896"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/chartreux.org\/moines\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4738"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}